Nettetal: Corona erschwert städtische Kulturarbeit

Die städtische Kulturarbeit hat unter der Pandemie stark gelitten. Das wurde im Kulturausschuss deutlich. „Für die Spielzeit 2020/2021 sind große Auswirkungen der Covid-19 Pandemie zu konstatieren”, sagte Jochen M. Müntinga, Geschäftsbereichsleiter Familie, Bildung und Soziales.

Deutlich geworden sei dies an stark rückläufigen Buchungszahlen, die zu Verschiebungen von Veranstaltungen auf einen späteren Zeitpunkt geführt hätten. Eine Veranstaltung musste ersatzlos abgesagt werden, weil sich das verpflichtete Landestheater außer Stande sah, die Inszenierung an die Abstandsregelungen anzupassen. Man versuche zu retten, was zu retten ist, betonte Roger Dick von der NetteKultur. Alles hänge jedoch von der Corona-Lage ab.

Auf Nachfrage der Grünen räumte Dick ein, dass das städtische Kulturprogramm unter dem Strich günstiger werden könnte, was allerdings ein wenig erstrebenswertes Ziel sein könne. Die Stadt arbeite partnerschaftlich mit den Kulturtreibenden zusammen, Ausfallhonorare und Sonderklauseln würden fair ausgehandelt. Die Ausschussvorsitzende Renate Dyck (SPD) blieb optimistisch: „Wir blicken positiv nach vorne.”