Nettetal: Hilfen in Zeiten von Corona gehen weiter

Die Corona-Pandemie hat das Leben im Jahr 2020 auf den Kopf gestellt. Wusste man Anfang des Jahres noch recht wenig über das Coronavirus und die Erkrankung, so hat man bis heute viele neue Erkenntnisse sammeln können. Nach wie vor gelten die AHA-Regeln als neuer Maßstab des Umgangs miteinander.

Doch was bedeutet das für die Menschen in Nettetal? Weiterhin werden alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, Kontakte zu reduzieren. Besonders Menschen, die zur Risikogruppe zählen oder eine Erkrankung haben, sollten auf sich Acht geben.

Doch es stellen sich mitunter Fragen: „Wer kauft für mich ein? Wie kann ich einen Brief zu Post bringen? Wer kann mit meinem Hund Gassi gehen, wenn ich es selbst gerade nicht schaffe?”.

Bereits im Frühjahr haben sich viele Nettetaler Bürgerinnen und Bürger gemeldet, die ehrenamtlich solche Erledigungen übernehmen. Die Hilfsbereitschaft in Nettetal war und ist groß. Viele haben direkt in ihrer Nachbarschaft oder ihrem Bekanntenkreis jemanden gefunden, der sie unterstützt. Hilfe annehmen und zuzugeben, dass man etwas nicht schafft, fällt vielen Menschen jedoch schwer. Hilfen anzunehmen ist dabei kein Zeichen von Schwäche, sondern gerade jetzt ein Zeichen innerer Stärke und zeigt, dass die aktuelle Situation ernstgenommen wird.

Die Stadt Nettetal vermittelt auch weiterhin gerne ehrenamtliche Helfer für Einkäufe, Botengänge oder andere Tätigkeiten. Weitere Informationen erteilt Maike Peters telefonisch unter 02153/898-5028 oder per E-Mail an ehrenamt@nettetal.de.