Albert-Schweitzer-Schule: Rohbau für Ganztagsbetreuung steht

Ein Blick auf die Baustelle an der Albert-Schweitzer-Schule. Foto: Stadt Viersen

Das neue Gebäude für die Ganztagsbetreuung (OGS) an der Albert-Schweitzer-Schule nimmt Formen an. Der Rohbau auf dem Schulgelände steht. Der Baubeginn hatte sich verzögert, weil Unternehmen aus der Baubranche wegen der hohen Nachfrage erst ab 1. Juni 2020 wieder Aufträge annehmen konnten. Spätestens zum Schuljahresbeginn nach den Sommerferien 2021 soll das Gebäude bezugsfertig sein.

Der eingeschossige Neubau wird barrierefrei zugänglich sein. Die Fassade soll mit rotbraunen Faserzementplatten verkleidet werden und so auch farblich ein Ensemble mit dem denkmalgeschützten Altbau bilden. Für die Betreuung der Kinder entstehen drei Gruppenräume, die jeweils 60 Quadratmeter groß sind. Außerdem wird es einen Mehrzweckbereich geben und Räume wie Küche, Haustechnik und Toilettenanlage. Der Speiseraum kann durch eine variable Trennwand mit dem danebenliegenden Gruppenraum zusammengelegt werden, so dass ein großer Mehrzweckraum für besondere schulische Veranstaltungen entstehen kann. Das Gebäude wird mit einer Erdwärme-Pumpe ausgestattet.

Zusätzlich wird das Hauptgebäude der Schule teilsaniert. Die Arbeiten wurden überwiegend in den Sommer- und Herbstferien ausgeführt. Zurzeit stehen nur noch Restarbeiten an, die den Unterricht nicht stören. Sie sollen im März 2021 abgeschlossen sein. Danach wird in den Sommerferien 2021 noch das Lehrerzimmer renoviert.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3 Millionen Euro. Dabei fließen aus dem Förderprogramm „Gute Schule 2020“ des Landes Nordrhein-Westfalen 2 Millionen Euro. Weitere 630.000 Euro kommen aus dem Programm nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz des Landes. Die Stadt Viersen trägt die Kosten für die Sanierung des Turnhallendachs und Brandschutzmaßnahmen in Höhe von insgesamt 370.000 Euro.