48.000 Blumenzwiebeln sollen für buntes Frühjahr sorgen

Im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes Grün sind in diesem Herbst nicht nur Gehölzpflanzungen, sondern auch sehr viele Blumenzwiebelpflanzungen umgesetzt worden. Diese Blumenzwiebeln werden im kommenden Frühjahr nicht nur zu einem wunderschönen Blickfang, sie dienen auch als wichtige Nahrungsquelle für eine Vielzahl von Insekten.

Da sich einige beliebte Bestandsflächen mit Blumenzwiebeln in den letzten Jahren etwas zurückgebildet hatten, wurde damit begonnen, diese Flächen wieder mit neuen Blumenzwiebeln zu ergänzen. Insgesamt wurden so 8.000 Narzissen und 40.000 Krokusse maschinell nachgepflanzt. Die im Sommer 2020 im ganzen Stadtgebiet mit Stauden, Kleinsträuchern und Rosen neu gestalteten Blumenkübel, aber auch vorhandene Staudenbeete und die Urnen-Stelenanlage auf dem Lobbericher Friedhof wurden mit insgesamt 200 Stück Riesenlauch (Allium Giganteum) bepflanzt. Dieser Zierlauch entwickelt große attraktive Blütenbälle und zieht Insekten magisch an.

In einem zusätzlichen Projekt wurden, in Zusammenarbeit mit einer darauf spezialisierten Firma, an zwei Stellen im Stadtgebiet sogenannte Blumenzwiebel-Konzeptbepflanzungen umgesetzt. Diese bestehen aus einer Mischung von Blumenzwiebeln unterschiedlicher Art, Blühfarbe, Blühzeitpunkt und Größe. Eine dieser Bepflanzungen besteht beispielsweise aus Narzissen, Kaiserkronen, Tulpen und Hyazinthen. Umgesetzt wurde dieses Konzept im Eingangsbereich des Friedhofes in Nettetal-Kaldenkirchen.

Eine weitere Konzeptbepflanzung wurde auf einer kleinen Verkehrsinsel an der Paul-Breuer-Straße im Neubaugebiet in Nettetal-Leuth realisiert. Die beschriebenen Maßnahmen dienen gleichermaßen der Biodiversität im Stadtgrün, wie der Verbesserung des Stadtbildes und Wohnumfeldes. Die Förderung des Insektenlebens ist ein nach wie vor hochaktuelles Thema. In Zeiten der Corona-Pandemie hat die Bedeutung von Freizeit und Erholung im öffentlichen Grünraum noch einmal zugenommen.