Zwei weitere Personen positiv auf Corona-Mutationen getestet

Dem Kreis Viersen wurden zwei weitere Menschen gemeldet, bei denen eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen worden ist. In beiden Fällen handelt es sich um Zufallsbefunde des Labors. Die Labore sind angehalten, bis zu zehn Prozent der positiven Coronatests auf mögliche Mutationen zu testen. Aktuell läuft die Ermittlung epidemiologischer Zusammenhänge und möglicher Kontaktpersonen. Beide Frauen befanden sich zum Zeitpunkt der Testung bereits in Quarantäne.

Bei einer Frau aus Willich wurde die englische Variante B.1.1.7 nachgewiesen. Bei ihr ist bislang kein epidemiologischer Zusammenhang zu einer positiv getesteten Person erkennbar. Die Ermittlungen dauern an.

Zudem schlug bei einer Frau aus Viersen der Test auf die südafrikanische oder brasilianische Variante positiv aus. Eine Differenzierung zwischen diesen Mutanten hat im Labor nicht stattgefunden. Der Kreis Viersen geht von der zuerst in Südafrika nachgewiesenen Corona-Mutante B.1.351 aus. Über mehrere Kontakte lässt sich eine Verbindung zu den in der vergangenen Woche bekanntgewordenen Fällen aus Viersen zurückverfolgen.

Beide Frauen weisen leichte bis mittelschwere Krankheitssymptome auf.