Aufwind für Klimaschutz und Mobilität in Kempen

An der Burg: Marie Roosen (links, Klimaschutzmanagerin) und Anne Koller (Mobilitätsmanagerin). Foto: Stadt Kempen

Zwei neue Kolleginnen verstärken seit Anfang des Jahres die Verwaltung in den Bereichen Klimaschutz und Mobilität, Marie Roosen und Anne Koller. Beide Bereiche hängen eng zusammen, da ein nachhaltiges Mobilitätsmanagement einen direkten Einfluss auf den Klimaschutz hat. Damit kann die Erstellung des Masterplan Klimaschutz / eines integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Kempen erfolgen und das Radverkehrskonzept mit Nach.druck umgesetzt werden.

Die Klimaschutzmanagerin

Nach dem Masterstudium „Umwelt- und Betriebswirtschaft“ an der Hochschule Trier war Sie fast zwei Jahren im Umweltmanagement bei einem Gabelstaplerhersteller in Bayern. Nun hat es Marie Roosen wieder an den Niederrhein gezogen. Ihre Hauptaufgabe ist zunächst die Mitarbeit beim Masterplan Klimaschutz und die Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes für Kempen mit der Formulierung von Klimaschutzzielen.

Besonders wichtig ist es Frau Roosen dabei, alle Akteure einzubeziehen: „Durch die Beteiligung der Stadtverwaltung, der Bürger/innen, Vereine, etc. gewinnen wir sie gleichzeitig für die Umsetzung der Klimaschutzmaßnahmen. Denn Klimaschutz ist Teamarbeit und gelingt, wenn alle mitziehen. Ein Teil meiner Aufgaben ist deswegen auch, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben und die Experten vor Ort zusammen zu bringen. Melden Sie sich also bei mir mit Ideen, Anregungen und Kritik. Mein Auftrag ist klar: den Ausstoß an Treibhausgasemissionen in Kempen nachhaltig senken.“

Anne Koller arbeitet im Umweltreferat für die Bereiche Mobilität und Radverkehr. Nach einem Studium der Geographie in Münster und Köln, war sie zunächst beim Oberbergischen Kreis in Gummersbach beschäftigt. Dort war sie für die Aufstellung eines kreisweiten, nachhaltigen Mobilitätskonzeptes zuständig. Nun freut sie sich auf die Herausforderungen in Kempen mit der Umsetzung des Radverkehrskonzeptes. Hier werden ihr die Erkenntnisse aus ihrer Zeit in Münster hilfreich sein.

„Münster ist eine Fahrradstadt und ein gutes Beispiel für ein erfolgreiches Radverkehrsmanagement. Auch sind viele verschiedene Maßnahme im Stadtbild zu sehen“

Auf ihrer Agenda steht zunächst die Umsetzung des 2019 verabschiedeten Radverkehrskonzept, dass in vielen Bereichen Veränderungen vorsieht. Bereits angestoßen ist die Mitgliedschaft im Zukunftsnetzwerk Mobilität NRW. Ihr Ziel ist es, den Radverkehr in Kempen attraktiver und sicherer zu machen. Sie freut sich auf die Zusammenarbeit mit verschiedensten Akteuren und hofft, noch mehr für das Radfahren im Alltag begeistern zu können.

Beide Stellen werden durch das Bundesministerium für Umwelt, Natur und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.