Neue Firmenzentrale: Grundsteinlegung im Stahlwerk Becker

Foto: red.

„Hier werden 110 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen arbeiten“ – Tafil Pufa, dem Geschäftsführer der Stadtwerke Meerbusch Willich, war die Vorfreude auf das neue Gebäude anzusehen: Heute (17. Februar) wurde auf dem Bauplatz im Stahlwerk Becker (Ecke Gießerallee / Formerweg) der Grundstein für die neue Firmenzentrale der Stadtwerke gelegt.

Dabei legten unter anderem die beiden Bürgermeister Christian Pakusch (Willich) und Christian Bommers (Meerbusch) Hand an und versenkten die Zeitkapsel in dem Beton-Element, das später in den Boden des Eingangsbereichs eingearbeitet wird. Auch die Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Paul Schrömbges (Stadtwerke Willich), seine Vertreterin Dr. Martina Sanfleber und Werner Damblon (Servicegesellschaft Meerbusch Willich) waren auf die Baustelle gekommen.

Anschauungsort für zukunftsweisende Technologie

Tafil Pufja betonte in seiner Ansprache, dass der neue Firmensitz „ein nachhaltiges Gebäude wird, selbstverständlich energieeffizient ausgeführt und ausschließlich aus wiederverwertbaren Materialien gebaut“.

Zudem soll der Firmensitz ein Lern- und Anschauungsort rund um Energie-Lösungen und Produkte werden, der allen Bürgern offensteht. Sie können die zukunftsweisenden Technologien, die der kommunale Energieversorger am neuen Standort einsetzt (wie Photovoltaik in Verbindung mit Elektromobilität, Wärmepumpe und Brennstoffzelle, eine intelligente, automatisierte Gebäudesteuerung…) ab Frühjahr 2022 direkt vor Ort kennen lernen und sich dazu mit den Fachleuten des Energieversorgers austauschen.

Offenes Bürokonzept

110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die derzeit über vier Standorte in Willich und Meerbusch verteilt sind, ziehen an die Gießerallee. Sie arbeiten in einem modernen Bürokonzept, das auf 3.500 Quadratmetern viele offene Bereiche für Austausch, kreative Entwicklungen und Arbeit in flexiblen Teams vorsieht. Einzelbüros gehören dann der Vergangenheit an – auch für Geschäftsführung und Führungskräfte.

„Wir wollen hin zu flacheren Hierarchien, mehr Transparenz, Kollaboration und Selbstorganisation“, sagt Tafil Pufja. „Das alles sind wichtige Faktoren, die uns als Arbeitgeber attraktiv machen.”

Konzipiert wurde der dreigeschossige Neubau vom Architekturbüro Schrammen aus Mönchengladbach. Wichtigstes Material des transparenten und hellen Gebäudes ist Glas. Flexibel hängende Elemente aus Keramik in den Farben beige und rot vermitteln einen leichten und lebendigen Eindruck; sie greifen die farbliche Gestaltung im Stahlwerk Becker auf.

Die Baukosten liegen bei 8,5 Millionen Euro. Tafil Pufja: „Da es zurzeit finanziell attraktiver ist, eine neue Immobilie zu finanzieren, als weiterhin Miete zu zahlen, ist das Geld gut in die Zukunft der Stadtwerke investiert.“