Regiobahn S28: Nach Jahrzehnten des Stillstands kommt Bewegung rein

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Mönchengladbaches Oberbürgermeister, der Landrat des Kreises Viersen sowie die Bürgermeisterin der Stadt Viersen und der Bürgermeister der Stadt Willich haben sich darauf verständigt, sich gegenseitig bei den jeweils verfolgten Projekten im Schienenpersonennahverkehr zu unterstützen. Sie sehen den Ausbau des Schienenverkehrs als Gewinn für die Region und als Beitrag zur dringend erforderlichen Verkehrswende. In dem heutigen Gespräch stand auch die Westverlängerung der S28 vom Kaarster See bis zum Viersener Bahnhof im Fokus.

Die letzten Details der beabsichtigten gemeinsamen Erklärung sollen nun von den Fachleuten der Städte und des Kreises ausgearbeitet und dann den Gremien der Städte und des Kreises zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Landrat Dr. Andreas Coenen sagt: „Das konstruktive Gespräch hat uns einen ganz entscheidenden Schritt näher an unser Ziel gebracht. Es geht darum, mit der Verlängerung der S28 ein Verkehrsprojekt umzusetzen, das den Menschen in der Region die Fahrt nach Düsseldorf deutlich erleichtert und dabei zugleich zeitgemäß zum Klimaschutz beiträgt. Nach Jahrzehnten des Stillstands bringen wir es nun gemeinsam in Bewegung.“

Und auch Willichs Bürgermeister Christian Pakusch ist froh, dass dieses Treffen nicht erneut – wie viele zum Thema zuvor – ergebnislos ausgegangen ist, „sondern nach über 30 Jahren wirklich ein ganz großer Schritt nach vorne ist für die Anbindung unserer Stadt und des Kreises an die Regiobahn. Oder um im passenden Bild zu bleiben: Endlich kommt in Sachen S28 konkret was ins Rollen!“