Viersen: Bürgermeisterin heißt Stipendiatin willkommen

Abgebildet sind Kunstgenerator-Stipendiatin Isabell Schulz (links) und Bürgermeisterin Sabine Anemüller. Im Hintergrund zu sehen: eine großformatige Bleistiftzeichnung der Künstlerin. Foto: Stadt Viersen

Bürgermeisterin Sabine Annemüller hat die diesjährige Kunstgenerator-Stipendiatin Isabell Schulte in der Alten Lateinschule am Dechant-Frenken-Platz persönlich begrüßt. Gemeinsam mit Jutta Pitzen, Leiterin der Galerie im Park, hieß sie die Künstlerin in Viersen willkommen. Die offizielle Begrüßung durch die NEW und die Stadt Viersen musste Corona-bedingt ausfallen.

Im September 2020 fiel die Entscheidung der Kunstgenerator-Jury für Isabell Schulte aus Berlin als neue Stipendiatin für das Jahr 2021. Mit vier Bleistiftzeichnungen von gewaltigen Ausmaßen setzte sich die junge Künstlerin gegen 36 Mitbewerberinnen und -bewerber durch. Zum 14. Mal zeichnen NEW und Stadt Viersen mit dem gemeinsamen Stipendium eine interessante künstlerische Position aus. Jetzt hat die junge Künstlerin Wohnung und Atelier in der Alten Lateinschule am Dechant-Frenken-Platz in Viersen bezogen. Zur Begrüßung übergaben Bürgermeisterin Sabine Anemüller und Jutta Pitzen Präsente der Stadt Viersen.

Die 1987 in Eckernförde geborene Isabell Schulte studierte von 2010 bis 2012 Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Anschließend nahm sie ein Studium der bildenden Kunst an der Universität der Künste in Berlin auf, das sie 2016 als Meisterschülerin von Christine Streuli abschloss. Mehrere Stipendien und Förderungen wurden ihr bereits zuteil, so verbrachte sie ein Semester als Erasmus-Stipendiatin in Istanbul.

Das Jahr in Viersen will Isabell Schulte zur weiteren intensiven Arbeit nutzen. Nach dreijähriger Arbeit an einem Zyklus von sieben großformatigen Bleistift-Zeichnungen wendet sie sich nun der Farbe zu, Blei- gegen Buntstifte eintauschend. Bei ihrem Atelierbesuch zeigte sich Bürgermeisterin Sabine Anemüller beeindruckt von den Arbeiten der Künstlerin und sagte: „Ich freue mich, dass wir dank der NEW jungen Künstlerinnen und Künstlern solch eine Chance geben können. Davon profitiert die Stadt Viersen ebenso wie Isabell Schulte, die sich hier ein Jahr lang ganz auf ihre künstlerische Weiterentwicklung konzentrieren kann.“ Dem fügt Ralf Poll von der NEW hinzu: „Wir freuen uns sehr auf die Arbeiten der jungen Stipendiatin.”