Immer wieder Kellereinbrüche: Wie kann ich mich davor schützen?

Foto: Symbolbild

Seit Januar 2021 sind der Polizei kreisweit bereits mehr als 50 Einbrüche in Kellerräume gemeldet worden. Die Schwerpunkte liegen in Nettetal, Tönisvorst und Viersen. Besonders in Mehrparteienhäusern sind Kellerräume oft lohnende Einbruchsziele. Meist sind sie gegen Aufbruch ungenügend gesichert, so dass Täter schnelle Beute machen können.

Die Statistiken der Polizei zeigz, dass in der Regel Werkzeug, Fahrräder, Heimelektronik, aber auch Lebens- und Genussmittel gestohlen werden.

Sichtbar aufbewahrte Wertgegenstände und ungesicherte Kellerräume locken Diebe an.

Achten Sie daher bitte darauf

  • keine hochwertigen Werkzeuge oder Elektronikartikel im Kellerraum zu lagern,
  • die Gerätenummern zu notieren oder zu fotografieren,
  • Fahrräder zusätzlich zu sichern, idealerweise indem sie ab- und angeschlossen werden,
  • einen Fahrradpass auszufüllen,
  • Akkus für E-Bikes nicht im Kellerraum aufzubewahren,
  • den Keller uneinsehbar zu gestalten, damit keine Rückschlüsse auf Wertgegenstände im Raum gezogen werden können.

Schützen Sie sich, indem Sie

  • eine Zugangskontrolle zum Haus sicherstellen (z.B. Gegensprechanlage),
  • die Hauseingangstür abschließen, ideal ist eine einbruchhemmende Hauseingangstür mit Automatikfunktion,
  • für eine helle Beleuchtung im Treppenhaus und in Kellergängen sorgen,
  • Kellerzugangstüren, soweit dies mit Brandschutz- und Fluchttüren vereinbar ist, ständig verschlossen halten,
  • Kellerfenster einbruchhemmend sichern,
  • eine gute Nachbarschaft pflegen, damit sich Fremde nicht ungestört im Haus bewegen können.

Kellerparzellen mit gemauerten Wänden sind Lattenverschlägen vorzuziehen. Wenn Lattenverschläge unumgänglich sind, sollten auch diese Türen gesondert gesichert werden. Wenn hierzu Vorhängeschlösser benutzt werden müssen, wählen Sie ein Diskusschloss, als Überwurf eine Panzerüberfalle mit nicht zugänglicher Verschraubung.

Lattenverschläge bieten aber leider insgesamt einen unzureichenden Schutz gegen Einbrüche.

Übrigens – Ihre Polizei berät Sie in Pandemie-Zeiten zusätzlich zu den üblichen Büro-Dienstzeiten jeden Donnerstag in der Zeit von 17.00 bis 19.00 Uhr telefonisch unter 02162-377-3135 in all Ihren Fragen zum Einbruchschutz.