Antrag im Umweltausschuss erfolgreich: CDU will mehr Schrebergärten in Willich

Foto: CDU Willich

Die CDU Willich hat sich im Umweltausschuss der Stadt Willich mit einem Antrag durchgesetzt, der die Erweiterung oder Neuanlage von Kleingärten zum Ziel hat. „Gerade in der Corona-Pandemie ist noch einmal besonders deutlich geworden, dass es in unserer Stadt einen großen Bedarf an Schrebergärten gibt, zum Beispiel als Ausgleich zum Homeoffice in der Mietwohnung“, erklärt die Initiatorin des Antrags, CDU-Ratsfrau Stephanie Worms. Daher soll die Verwaltung ein Konzept erstellen, das die derzeitigen Flächen sowie Vereins- und Eigentümerstrukturen in Willich erhebt und Standorte für Erweiterungen oder Neuanlagen identifiziert. Für geeignet und kurzfristig nutzbar hält Worms die für das inzwischen nicht mehr realisierbare Wohngebiet Wekeln X vorgesehene Fläche im Norden von Wekeln, die an eine vorhandene Kleingartenanlage angrenzt.

Markus Fliege, umweltpolitischer Sprecher der Willicher CDU-Fraktion, begründet den Antrag: „Kleingärten haben vielfältige Funktionen: als städtische Grünflächen, ökologisch wertvolle Refugien und Orte des Natur- und Umwelterlebens. Sie bieten Orte der Entspannung, die Möglichkeit zur Eigenerzeugung von Obst, Gemüse und Blumen und leisten wichtige Beiträge für gesellschaftliche Integration, kulturelle Vielfalt und Stadtkultur.“

Worms und Fliege verweisen darauf, dass nach der Landesverfassung in Nordrhein-Westfalen die Kleingartensiedlung und das Kleingartenwesen zu fördern seien. Sie sehen daher gute Chancen, dass Initiativen der Stadt Willich durch das Land finanziell unterstützt werden können. Der CDU-Antrag wurde von SPD und FDP unterstützt, die Grünen stimmten dagegen.