Kempener Schüler forschen: Von welchen Viren stammt Corona ab?

Foto: Symbolbild

Auch in Zeiten der Coronakrise nutzen Schüler die Gelegenheit, intensiv in den Bereichen der sogenannten MINT-Fächer zu forschen. So haben jetzt Schüler des Luise-von-Duisberg-Gymnasiums Kempen an zwei Kursen teilgenommen, die über das Netzwerk zdi (Zukunft durch Innovation) Kreis Viersen gefördert werden.

So ging es bei einem fächerübergreifenden Online-Projekttag mit 23 Teilnehmern um das Thema Lactoseintoleranz. Die Schüler wendeten dabei mathematische Konzepte auf biologische Systeme an und lernen so das grundlegende Prinzip der Systembiologie, einen Teilbereich der Biotechnologie, kennen. Dabei erfuhren sie auch, wie man lactosefreie Milch selbst herstellen kann.

Bei einem zweiten Online-Projekttag mit 22 Teilnehmern stand die Evolution von Coronaviren auf dem Programm. Die Schüler gingen bei diesem brandaktuellen Thema der Frage nach, wann und wo das Coronavirus entstanden ist, von welchen Viren es abstammt, und wie es sich verändert. Die Online-Kurse wurden dabei jeweils aus dem Schülerlabor heraus per Videokonferenz begleitet.

„Es ist ein großer Erfolg, dass die gelungenen Kurse trotz der Coronakrise stattfinden konnten. Wir würden uns freuen, wenn sich noch mehr Schulen an den Projekttagen beteiligen würden“, sagt Axel Schaefers, zuständiger Projektleiter für das zdi-Netwerk bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Kreis Viersen. Die Kurse werden finanziert über die „Vertiefte Studien- und Berufsorientierung BSO-MINT“ des Wissenschaftsministeriums NRW und der Agentur für Arbeit und sollen dazu beitragen, den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs zu fördern.