Startschuss für das integrierte Mobilitätskonzept der Stadt Nettetal

Foto: Stadt Nettetal

Der Ausschuss für Mobilität hat es beschlossen, die Verwaltung hat es ausgeschrieben und vergeben und nun geht es los: das integrierte Mobilitätskonzept der Stadt Nettetal. Anfang Mai fand die erste Bereisung mit Vertretern der Verwaltung und des Auftragnehmers statt. Unter Berücksichtigung der Corona-Regeln wurde eine mehrstündige Befahrung des Stadtgebietes auf dem Fahrrad durchgeführt und sich so ein erster Eindruck von der Alltagsmobilität der Nettetalerinnen und Nettetaler verschafft.

Bürgermeister Christian Küsters begrüßte die Gruppe und betonte die Erwartungen, die mit dem Konzept verbunden sind: „In Nettetal existieren einige Problembereiche, für die wir Lösungsansätze benötigen. Neben der Lösung konkreter Problemlagen erwarten wir aber auch eine Perspektive für die zukünftige und vor allem zukunftsfähige Mobilität.“

Über rund 45 Kilometer durch alle Stadtteile von Nettetal führte die Befahrung. Die Teilnehmenden der drei projektbearbeitenden Büros IGS, PTV und P3 Agentur waren sich einig, dass die Stadt Nettetal ein großes Potenzial für eine nachhaltige Mobilität hat: „Das integrierte Mobilitätskonzept wird alle Verkehrsarten berücksichtigen und Wege aufzeigen, wie die Stadt Nettetal die anstehenden Umstrukturierungen in der Mobilität optimal bewältigen kann“, so Michael Vieten, Geschäftsführer der IGS, der die Untersuchungen leitet.

Neben umfangreichen Erhebungen, Modellberechnungen und der Entwicklung von Lösungsansätzen ist eine breit aufgestellte Bürgerbeteiligung ein wesentlicher Aspekt bei der Entwicklung des integrierten Mobilitätskonzeptes. „Wir werden die Bevölkerung in allen Abschnitten der Untersuchung mitnehmen und beteiligen“, so Geschäftsbereichsleiter Stadtentwicklung und Bauen, Markus Grühn, der die Radtour leitete und Erläuterungen zu den Standorten gab.