Fest nicht planbar: Schiefbahner Schützen sagen Oktoberfest ab

Die Corona-Situation im Herbst ist derzeit unabsehbar und eine sichere Planung nicht möglich – deswegen hat der Vorstand der St. Sebastianus Bruderschaft Schiefbahn entschieden auch dieses Jahr das Oktoberfest abzusagen. „Wir bedauern das, sind uns aber einig, dass die Gesundheitsfürsorge für unsere Schützen und die Gäste überwiegt. Das sind wir unserer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft schuldig“, meint Sascha Kaulen, Geschäftsführer der Bruderschaft. Die Versammlung der Zugführer habe mit großer Mehrheit den Vorstandsvorschlag zur Absage mitgetragen, so Kaulen.

Die Schützen hoffen jetzt, dass es in 2022 möglich sein wird, wieder eine Großveranstaltung zu organisieren, „wie die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen dann aussehen müssen, kann aber noch keiner sagen. Wir müssen abwarten, wie sich das Corona-Virus und die Pandemie-Situation entwickeln“, so Kaulen. Dankbar ist er, dass die Partner der Bruderschaft – vor allem die Band „Albfetza“, aber auch Zelte Barrawasser, die Erdinger Brauerei, der Malteser Hilfsdienst und der Sicherheitsdienst Maat Security – die Absage mittragen und für 2022 ihre Mitwirkung beim dann 12. Oktoberfest in Schiefbahn zugesagt haben. Das gebe den Schützen eine Perspektive, das zweitgrößte Schiefbahner Fest nach dem Schützenfest im nächsten Jahr wieder durchführen zu können.

Die in der christlichen Schützentradition verwurzelte Kevelaer-Wallfahrt im September soll nach Möglichkeit durchgeführt werden, in der im vergangenen Herbst erprobten, kleineren Variante.

Aktuell hoffe die Bruderschaft zudem, das beliebte Kinderschützenfest am ersten Oktober-Samstag durchführen zu können.