Dauerregen: Feuerwehr im Einsatz

Foto: Feuerwehr Viersen

Die Wassermassen des gegenwärtigen Dauerregens sorgen für Einsätze der Feuerwehr Viersen. Gegen 13.15 Uhr am Mittwoch (14.07.) erreichten die ersten Hilferufe die Wehr. Außerdem forderte die Bezirksregierung Kräfte zur Unterstützung im Kreis Mettmann an.

Nachdem die ersten Wasser-Notrufe aus dem Gebiet der Stadt Viersen eingegangen waren, besetzte die Viersener Wehr ihre Feuerwehreinsatzleitung (FEL). Diese Einsatzleitung kümmert sich um die Einsatzstellen im Stadtgebiet und entlastet so die Kreis-Leitstelle. Die FEL wird immer dann eingerichtet, wenn vorübergehend eine außergewöhnliche Vielzahl von Hilferufen zu erwarten ist.

Um die Einsätze abarbeiten zu können, wurden die Ehrenamtler der Löschzüge Viersen und Dülken alarmiert. Bis etwa 16.30 Uhr erkundete die Wehr 10 gemeldete Notfallstellen. An 3 dieser Einsatzstellen wurde die Feuerwehr tätig.

In Viersen wurde unter anderem ein Reiterhof an der Heimerstraße vor den Wassermassen geschützt. Dazu stapelte die Feuerwehr Sandsäcke um den Hof. An der Chemiestraße in Dülken stand ein Keller auf rund 1000 Quadratmeter 15 Zentimeter hoch unter Wasser. Der Löschzug Dülken pumpte das Wasser ab.

Nach einer Lagebesprechung wurden die Feuerwehrkräfte gegen 16.30 Uhr zunächst wieder nach Hause entlassen. Mit wieder stärker werdendem Regen wurde die FEL ab 19.30 Uhr wieder besetzt. Damit wird sichergestellt, dass die Feuerwehr ohne Zeitverzug aktiv werden kann.

Überörtlicher Hilfseinsatz im Kreis Mettmann

Bereits gegen Mittag hatte die Bezirksregierung Düsseldorf die sogenannte Feuerwehrbereitschaft 3 in Dienst gesetzt. Zu dieser Bereitschaft gehört die Feuerwehr Viersen. Die Wehrleute wurden für die Unterstützung bei Hilfsleistungen im Kreis Mettmann angefordert.

Aus Viersen machten sich 2 Löschfahrzeuge und ein Wechselladerfahrzeug mit Sandsäcken auf den Weg. Besetzt waren die Fahrzeuge mit insgesamt 20 Wehrleuten aus dem Löschzug Süchteln, den Löschgruppen Hoser und Helenabrunn des Löschzugs Viersen und von der hauptamtlichen Wache.

Um 14.30 Uhr ging es zunächst zur Hauptfeuerwache Krefeld. Dort sammelten sich die Kräfte der Feuerwehrbereitschaft 3. Von Krefeld aus fuhren die Wehrleute dann in den Kreis Mettmann.