Gründerzentrum Willich: Arbeitskreis Fremde zeigt “angekommen”

“angekommen” zeigt Text- und Bildportraits von 30 aus ihrer Heimat geflüchteten Menschen, die in Willich, Grefrath und Nettetal eine neue Heimat gefunden haben. Das von “Demokratie Leben” geförderte Projekt wurde von der Willicher Künstlerin Beate Krempe konzipiert und initiiert und mit Hilfe des Arbeitskreises Fremde (AKF), des Fördervereins Flüchtlingshilfe Nettetal und der Initiative “Grefrath hilft” umgesetzt.

Fünf Jahre nach der großen Flüchtlingswelle wollte das Projekt zeigen, was aus den Menschen geworden ist und ob sie eine Chance hatten, bei uns Fuß zu fassen und sich zu integrieren. Stellvertretend für alle geflüchteten Menschen wurden im Herbst 2020 einige neue Mitbürger eingeladen, zu erzählen, wie es ihnen seit ihrer Ankunft in Deutschland ergangen ist. In den daraus entstandenen Kurzportraits wird der Blick nach vorne auf erzielte Erfolge und Ziele gerichtet. Es ist “eine bemerkenswerte Dokumentation” entstanden befindet Serap Güler, NRW-Staatsekretärin für Integration, die die Mühen und Hürden, Rückschläge und immensen Kraftanstrengungen für eine Integration aber auch die große Hilfsbereitschaft von Ehrenamtlern vor Ort aufzeigt. Pandemiebedingt musste die Ausstellung immer wieder verschoben werden. Jetzt endlich können die Portraits und Geschichten auch öffentlich gezeigt werden.

Am Freitag, dem 20.8. wird die Ausstellung im Gründerzentrum um 19.00 Uhr durch Bürgermeister Christian Pakusch offiziell eröffnet. Einlass mit Registrierung ist ab 18.30 Uhr. Am Samstag ist die Ausstellung von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, um 16.00 Uhr findet eine Führung durch Beate Krempe statt. Am Sonntag laden die Initiatoren und der AKF von 14.00 – 18.00 Uhr zu einem Familientag mit Kaffee und Waffeln, Quiz, Basteln und Spaß ein. Für die Aktivitäten am Sonntag wird die Ausstellung um die Außenfläche hinter dem Gründerzentrum erweitert.

Für die Besucher gilt 3G: geimpft, getestet oder genesen.