Willich: Nächtliche Raserei im Ort – junger Fahrer flüchtet vor Polizei

Foto: Symbolbild

Es sollte eine routinemäßige Verkehrskontrolle werden. Aber kaum bemerkte der junge Fahrer den Streifenwagen hinter sich, gab er Vollgas.

Ein 18-jähriger Deutscher aus Willich ist in der Nacht zu Dienstag (17.08.) vor der Polizei geflüchtet. Er sollte um kurz nach Mitternacht auf der Bahnstraße kontrolliert werden. Bei seiner unsinnigen und gefährlichen Fahrt war er auch in einer Tempo-30-Zone mit weit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Die Beamten gaben wegen des halsbrecherischen Tempos die Verfolgung bald auf und erwarteten den jungen Mann an seiner Wohnanschrift. Ein Atemalkohol- und ein Drogenvortest verliefen negativ. Sein Führerschein ist erstmal weg, das Auto wurde auch zunächst sichergestellt.

Eine Anzeige wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens bedeutet nicht unbedingt, dass zwei oder mehr Autos beteiligt gewesen sein müssen, die sich buchstäblich ein “Rennen” geliefert haben, um einen “Sieger” zu küren. Der Paragraph 315d des Strafgesetzbuches nennt als Kriterien eine nicht angepasste Geschwindigkeit, eine grob verkehrswidrige und rücksichtslose Fahrweise sowie das Ziel, eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen.