Dülkener Narrenmühle mit Besuch der Ministerin wiedereröffnet

Zu sehen sind (von links): Hartwig Hören, Sabine Anemüller, Dr. Arie Nabrings, Simone Gartz, Ina Scharrenbach, Dr. Marcus Optendrenk, Dr. Volker Müller. Foto: Stadt Viersen

Die Narrenmühle ist offiziell wiedereröffnet. NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach war dazu nach Dülken gekommen. Das Land NRW hat mit Geld aus dem Förderprogramm „Heimat-Zeugnis“ einen großen Teil der Sanierungskosten getragen.

Bürgermeisterin Sabine Anemüller sagte bei der kleinen Feierstunde am Ernst-Hellmund-Platz 11: „Hier wurde wieder einmal der Beweis erbracht, wie wichtig das Ineinandergreifen von öffentlichem und bürgerschaftlichem Engagement ist – gerade wenn es darum geht, Heimatgefühlt zu stärken und Identität zu stiften.“ Die Dülkenerinnen und Dülkener seien mit ihrem unverbrüchlichen lokalpatriotischen Gemeinsinn im Gefüge der Gesamtstadt Viersen ein leuchtendes Beispiel: „Wohl kaum irgendwo in Viersen herrscht so viel Liebe zum eigenen Kirchturm – was kein Wunder ist, handelt es sich doch um einen der größten und höchsten im ganzen Rheinland.“

Nach langer Vorbereitung hatte das niederländische Unternehmen Beijk im März 2020 mit der Demontage der Mühle begonnen. Die Grundsanierung fand in der Werkstatt in Afferden statt. Ein Jahr später stand die Mühle wieder, es folgten noch Elektro-, Schreiner- und Malerarbeiten und die Gestaltung des Umfeldes. Im August 2021 waren die Arbeiten abgeschlossen, so dass nun die feierliche Wiederöffnung begangen werden konnte.

Neben den Landesmitteln stand der Eigenanteil des Fördervereins Narrenmühle, der zahlreiche Unterstützer gewinnen konnte. Die Stadt Viersen half bei der Verwirklichung der Sanierung mit Rat und Tat. Die Mühlenführungen finden jetzt wieder von Mai bis September an Sonntagen von 11.00 bis 12.00 Uhr und nach Vereinbarung statt.