Junge Liberale im Kreis fordern Erneuerung des Aufstiegs-Versprechens

von Links: Christian Koch(23, Willich, Stv. Vorsitzender Julis Viersen), Tim Schütz(23, Essen, Stv. Landesvorsitzender Julis NRW), Maximilian Wolters(18, Kempen, Vorsitzender Julis Viersen), Tom Hinz(17,Schwalmtal, Stv. Vorsitzender Julis Viersen) und Eric Scheuerle(22, Viersen, Bundestagskandiat für die FDP im Kreis Viersen). Foto: JuLis Kreis Viersen

Der stellvertretende Ministerpräsident von NRW, Dr. Joachim Stamp, war am Mittwoch zu Gast in Kempen und hat dort das dreidimensionale Plakat der Jungen Liberalen betrachtet.

Aufstieg durch Weltbeste Bildung – das verspricht das Plakat der Julis in Kempen. Passend dazu wurde an der Großfläche eine Leiter befestigt, deren Sprossen für einzelne Maßnahmen stehen, um das Aufstiegsversprechen der sozialen Marktwirtschaft zu erneuern. Mit dieser Aufstiegsleiter wollen die Julis allen jungen Menschen die Möglichkeit des Aufstiegs aus eigener Kraft ermöglichen.

„Wir wollen mit dieser Aktion auf unsere Bildungssituation in Deutschland aufmerksam machen“, so der stellvertretende Vorsitzende Tom Hinz (17, Schwalmtal): „Sozialer Aufstieg ist ein Recht, welches wir als Liberale jedem ermöglichen wollen und was nicht vom Elternhaus abhängen darf.“

“Wir wollen, dass der Zufall der Geburt nicht mehr über Aufstiegschancen entscheidet” Maximilian Wolters, Vorsitzender der Jungen Liberalen Kreis Viersen. Laut einer Studie des OECD braucht es im Schnitt sechs Generationen in Deutschland, bis eine Familie aus den unteren Einkommensschichten in der Mittelschicht angekommen ist. Zusammen mit Eric Scheuerle, dem 22-jährigen FDP-Bundestagskandidaten im Kreis Viersen, möchten die Jungen Liberalen diesen Missstand ändern: “Der beste Weg, um Aufstiegschancen unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Religion zu ermöglichen, ist die Verbesserung des Bildungssystems” so Scheuerle. Daher haben die Jungen Liberalen an ihre Aufstiegsleiter viele konkrete Forderungen gehangen, die das Aufstiegsversprechen erfüllen sollen. Darunter die Forderung nach einem elternunabhängigen BAföG, die Einführung von nachgelagerte Meistergebühr und die Umsetzung von Talentschulen nach dem Vorbild NRW´s.

“Uns ist es wichtig, dass gerade junge motivierte Menschen ihren gerechten Lohn für ihr Fleiß und Engagement ernten und nicht zusätzliche bürokratische Hürden oder mangelnde Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten die Chancen minimieren. Wir wollen, dass der Zufall der Geburt nicht mehr über Aufstiegschancen entscheidet. “, sagte Maximilian Wolters, Vorsitzender der Jungen Liberalen im Kreis Viersen