Halle 22: TÜV-zertifiziertes Training: Sicher zur Fitness

Bei der Zertifizierung durch den TÜV Süd wurden die Sicherheit und die Qualität des Trainings in der Halle 22 erfolgreich geprüft, erklären Edith Gribs (Inhaberin) und Thomas Mathes (Prokurist). Foto: Halle 22

„Das Prüfverfahren bescheinigt uns im Ergebnis gute Arbeit unter mehreren Aspekten – sowohl hinsichtlich der Leistungen für die Mitglieder als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“: Thomas Mathes, Prokurist des Willicher Fitness- und Gesundheitsstudios Halle 22, freut sich über den Erhalt des TÜV-Prüfzeichens für Fitness-Studios. Das Studio im Stahlwerk Becker ist vom TÜV Süd auf Basis der Norm DIN 33961 Teil 1 bis 4 geprüft und erfolgreich zertifiziert worden.

Bei dem Prüfverfahren geht es um viel mehr als um rein technische Fragen zur Qualität der Geräte, betont Mathes: „Es ist selbstverständlich, dass wir nur TÜV-geprüfte Geräte im Studio verwenden. Bei dieser Norm werden Ausbildung und Anzahl der eingesetzten Trainer geprüft, dazu die Konzepte für gerätegestütztes Herz- und Kreislauftraining, Gruppentraining und gerätegestütztes Krafttraining.“ Das Zertifizierungsverfahren bestand aus einer gründlichen Dokumentenprüfung sowie einer vor Ort-Inspektion durch Prüfer des TÜV Süd.

Als Grundlagenanforderungen wurden etwa Mindeststandards bei Service, Hygiene, Bodenbelägen, der Trainingsplanung und dem Betreuungskonzept geprüft. Dabei konnte Studio-Inhaberin Edith Gribs auf jahrelang erfolgreich durchgeführte Abläufe verweisen und diese über eine Zusammenstellung der angeforderten Dokumente belegen.

Zum Thema Sicherheit gehört es etwa, über das bestmögliche Notfallmanagement zu verfügen. „Dafür werden alle Mitarbeiter regelmäßig zu Ersthelfern ausgebildet und im Brandschutz unterrichtet“, so Edith Gribs. Schon vor Jahren hat die Halle 22 einen Defibrillator, der im Notfall ebenfalls Leben retten kann, angeschafft. Ein EDV-gestütztes Betreuungskonzept sichert den regelmäßigen Austausch zwischen Trainern und Mitglied, um ggf. einen Trainingsplan zu optimieren. Auch eine ausführliche Dokumentation des Hygienekonzeptes im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ist Teil des Sicherheitskonzeptes für Mitglieder und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Siegel des TÜV Süd ist Edith Gribs wichtig: „Zum einen wollten wir durch die Zertifizierung nach außen zeigen, dass wir größten Wert auf Qualität und Sicherheit legen, zum anderen war es eine hervorragende Gelegenheit, die internen Abläufe auf den Prüfstand zu stellen. Besteht man dieses Verfahren, kann man beruhigt feststellen, auf dem richtigen Weg zu sein“, führen sie und Mathes aus. Bereits etabliert ist eine regelmäßige ASA-Sitzung pro Quartal, zu der auch die Betriebsärztin und ein Sicherheitsbeauftragter der DEKRA kommen

Die Verleihung des TÜV-Zertifikats ist nicht der Abschluss: „Wir werden auch künftig regelmäßig Audits zur Überwachung der Einhaltung der Prüfgrundlagen erfolgreich absolvieren müssen, um das Siegel behalten zu dürfen“, so Thomas Mathes.