FÜR Willich fragt: Ist die Stadt für kommendes Starkregenereignis gerüstet?

Foto: Patricio Cigno

Die Wählergemeinschaft FÜR WILLICH hat nach den beiden Starkregenereignissen in diesem Sommer die Prüfung verschiedener Fragen bei der Stadtverwaltung beantragt. Zum Beispiel will man wissen, ob das derzeitige Kanalnetz der Stadt für derartige Starkregenereignisse ausreichend ist und wie es um die Alarmierung der Willicher Bevölkerung steht? Die Lokalpolitiker beschäftigt auch die Fragen, ob die städtischen Regenrückhaltebecken ausreichend dimensioniert oder müssen diese geplant und gebaut werden?

Fraktionsvorsitzender Detlef Nicola: “Laut Aussage der ehemaligen Technischen Beigeordneten Martina Stall vor einigen Jahren wurden alle Maßnahmen umgesetzt, um bisher bekannte Starkregenereignisse beherrschen zu können. Frau Stall warnte allerdings seinerzeit bereits davor, dass man Überflutungen durch sogenannte Jahrhundertereignisse zum damaligen Zeitpunkt damit nicht komplett verhindern könne. Inzwischen treten derartige Ereignisse jedoch in immer kürzeren Abständen auf. In diesem Jahr wurden zahlreiche Keller überflutet. Die Niers stand kurz vor dem Überlaufen, die Grundstücke und Keller am Grenzweg und an der Cloerbruchallee standen durch den Druck auf das Grundwasser teilweise unter Wasser. Fraglich ist auch, ob das Regenrückhaltebecken in Niederheide derartigen Fluten noch gewachsen ist.“

FÜR WILLICH möchte daher, dass die Verwaltung schnellstens den aktuellen Stand des Überflutungsschutzes überprüft und ihn gegebenenfalls an die neuen Berechnungen künftiger Starkregenereignisse anpasst. Nicola abschließend: „Die Vorsorge zum Schutz der Bevölkerung in Willich muss oberste Priorität bekommen.“