Kreis wappnet sich für Corona-Welle in Herbst und Winter

Foto: Gebhard Bücker

Mit Blick auf die zu erwartende Pandemie-Entwicklung in Herbst und Winter betont Landrat Dr. Andreas Coenen die hohe Leistungskraft des Gesundheitsamts des Kreises: “Der Pandemie-Verlauf wird den Kreis im Herbst und Winter erneut vor große Herausforderungen stellen. Dafür sind wir gewappnet. Wir werden uns wie schon in den vielen vergangenen Pandemie-Monaten hochflexibel an die Lage anpassen. Das betrifft die Personalausstattung, unsere Einsätze mit mobilen Impfteams wie auch die Umsetzung von Hygienemaßnahmen von Bund und Ländern.”

Bei einer Lagebesprechung am Montag, 4. Oktober, im Kreishaus dankte der Landrat Gesundheitsdezernent Jens Ernesti und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gesundheitsamts ausdrücklich: “Es sind die Menschen, auf die es in dieser Situation ankommt. Jens Ernesti und sein Team machen sich jeden Tag um unseren Kreis verdient. Sie tragen maßgeblich dazu bei, dass die Pandemie im Kreis unter Kontrolle bleibt und Schlimmeres verhindert wird. Es macht mich stolz und froh, solche umsichtigen und tatkräftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kreis zu haben. Ihnen gilt mein herzlicher Dank.”

Besonders hob der Landrat Thomas Heil, Kämmerer und Dezernent des Kreises, hervor. Dieser hatte das Gesundheitsdezernat und die Leitung des Krisenstabs im April 2020 kommissarisch übernommen und über ein Jahr inne: “Thomas Heil hat die Herausforderung angenommen und sie bestens bewältigt. Dafür bin ich ihm sehr dankbar”, sagte er.

Der Landrat zog eine positive Zwischenbilanz über die Pandemiebekämpfung durch den Kreis: “Wir sind stets entschlossen, aber auch immer mit Augenmaß vorgegangen. Damit haben wir Schlimmeres verhindert.”

So habe der Kreis stets darauf geachtet, nur so viele Personen wie nötig, aber so wenige wie möglich in die häusliche Quarantäne abzusondern. Jede Quarantäneentscheidung sei dabei auf der Basis der aktuellen Erlasslage im Rahmen einer Einzelfallanalyse durch das Gesundheitsamt erfolgt. Gerade bei Ausbruchgeschehen in Schulen seien nicht einfach ganze Klassen in Quarantäne geschickt worden. Vielmehr sei jeder Fall individuell betrachtet und entschieden worden. Auch in Zukunft werde der Kreis maßvolle Entscheidungen treffen.