Nettetal: Mit Baulückenkataster gegen Wohnungsnot

Der Vorschlag der Verwaltung, für Nettetal ein Baulückenkataster zu erstellen, stieß im Ausschuss für Stadtplanung und Mobilität auf einhellige Zustimmung. Das Kataster soll auf der Grundlage der Studie „Handlungskonzept Wohnen der Stadt Nettetal“ erstellt werden, den die InWIS Forschung & Beratung GmbH aus Bochum im Jahr 2018 entwickelt hat.

Vorbild soll die Stadt Wiehl im Oberbergischen sein, wo ein Baulückenkataster auf der Grundlage von Google Maps entwickelt worden sei, berichtete Markus Grühn, Leiter des Geschäftsbereichs Stadtentwicklung und Bauen. Wesentlich sei die Bereitschaft der Grundstückseigentümer, hier mitzuziehen. Guido Gahlings (Grüne) nannte ein solches Kataster eine Chance, der Wohnungsnot zu begegnen.

Der Ausschussvorsitzende Willi Pollmanns (CDU) verlieh der Hoffnung Ausdruck, dass durch ein Baulückenkataster für Nettetal perspektivisch ein neues Baugebiet eingespart werden kann.