GWG entwickelt weitere Wohnungen in Niederkrüchten

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sowie der stetig steigenden Nachfrage nach Baugrundstücken hat die Gemeinde Niederkrüchten vor zwei Jahren den „Masterplan Wohnen“ entwickelt. Dieser definiert eine Strategie für die Entwicklung von dringend benötigtem Wohnraum in den nächsten Jahren. So wird bis 2035 ein Bedarf an rund 1.000 zusätzlichen Wohneinheiten prognostiziert.

Einen besonderen Aspekt bei der Planung spielen die Themen „Wohnen im Alter“ und „bezahlbarer Wohnraum“. Hier entwickelt die Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft Kreis Viersen (GWG) an der Florianstraße in Elmpt zwei Wohnanlagen mit jeweils 18 Wohnungen in zwei Bauabschnitten, wovon jeweils 14 Wohnungen öffentlich gefördert werden. Die Grundsteinlegung erfolgt Anfang Dezember. Am Standort der ehemaligen Grundschule Niederkrüchten sind 23 Wohnungen geplant, wobei etwa die Hälfte dieser Wohnungen öffentlich gefördert wird und somit nur Mieterinnen und Mietern mit Wohnberechtigungsschein zur Verfügung stehen.

Um die Entwicklung von Wohnraum weiter voranzutreiben, hat die Gemeinde Niederkrüchten nun ein Grundstück an der Ecke Erkelenzer Straße / Ulmenstraße an die GWG veräußert. Auf dem Grundstück entstehen in zwei miteinander verbundenen Gebäudeteilen 17 neue Wohnungen, wobei neun Wohnungen wiederum für den geförderten Wohnungsbau vorgesehen sind. Mit Hilfe dieser Entwicklung soll insbesondere auch der Bedarf an Wohnraum für Geflüchtete bedient werden. In den nächsten Wochen beginnt die GWG mit den Rodungsarbeiten, damit bis zur beginnenden Brutsaison die Tierwelt nicht gestört wird. Anfang des kommenden Jahres ist eine Informationsveranstaltung geplant, bei der das Bauvorhaben vorgestellt wird.

Bürgermeister Karl-Heinz Wassong freut sich über das erneute Engagement der GWG in Niederkrüchten: „Wir haben uns für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre ehrgeizige Ziele gesetzt, um den Bedarf an den verschiedenen Formen des Wohnens in der Gemeinde zu decken. Die GWG ist hierbei ein wichtiger Partner, der sicherstellt, dass wir in Niederkrüchten Wohnraum für alle entwickeln, die ihn benötigen.“