Spendenübergabe: „Kemp’sche Cuvee‘ stärkt die Jugendarbeit

Foto: Stadt Kempen

Zwar nicht aus Kempener Trauben, aber mit Kemp’schen Geschmackknospen ausgewählt ist der „Kemp’sche Cuvee“. Es gibt ihn als Weiß- und als Rotwein und er eignet sich hervorragend als Andenken an einen Besuch in der Stadt oder als Geschenk aus der Heimat. Doch der „Kemp’sche Cuvee“ kann noch mehr: Mit dem Kauf unterstützen Weinliebhaber*innen auch die Brauchtumspflege und die Jugendarbeit in der Stadt Kempen. Denn je verkaufter Flasche wird 1 Euro für einen guten Zweck gespendet. In diesem Jahr geht die Spende an die KG Narrenzunft Kempen. Sie erhalten es zweckgebunden für die Förderung der Jugendarbeit des Vereins. Auf Grund der Corona-Pandemie ist die Spende in diesem Jahr etwas geringer als gewohnt, die KG Narrenzunft zeigte sich bei der Übergabe zusammen mit Bürgermeister Christoph Dellmans im Kempener Rathaus dennoch höchst erfreut.

Insgesamt kamen durch den Verkauf des „Kemp’sche Cuvee“ im vergangenen Jahr 400 Euro zusammen. „Normalerweise haben wir unseren Wein auch auf Veranstaltungen oder bei Festen verkauft, im vergangenen Jahr konnte man ihn jedoch nur bei uns in der Weinhandlung kaufen“, erklärte Ute Jansen, Inhaberin von „Wein & mehr“. Für sie war die Spendenübergabe in diesem Jahr ein besonders emotionales Ereignis. Erst kürzlich ist ihr Mann Hubert Jansen verstorben. Er hatte die Idee des „Kemp’schen Cuvee“. Ziel war es, neben den zahlreichen Kempener Accessoires auch einen Wein zu schaffen, der das Kempener Lebensgefühl einfängt. Gleichzeitig sollte mit dem Verkauf des Weines auch die Brauchtumspflege und insbesondere die Jugendarbeit gestärkt werden. Seither ist es zur Tradition geworden, dass die Erlöse gesammelt und einmal im Jahr an einen Kempener Verein übergeben werden. In diesem Jahr hat Ute Jansen die Tradition ihres Mannes fortgeführt und die Spende an die KG Narrenzunft Kempen übergeben. „Ich bin sicher, es wäre in seinem Sinne gewesen“, sagt sie über die Fortführung des Projekts.