Niederrheinischen Freilichtmuseum stellt eigenen Strom her

Der Landrat Dr. Andreas Coenen (l.), die Leiterin des Niederrheinischen Freilichtmuseums Anke Petrat (m.) und der Energiemanager des Kreises Viersen Niklas Vath (r.) präsentieren ein Photovoltaik-Modul. Foto: Kreis Viersen

Das Niederrheinische Freilichtmuseum des Kreises Viersen produziert ab sofort einen Teil seiner benötigten Energie selbst. Auf dem Schleppdach des Spielzeugmuseums hat das Gebäudemanagement eine flache Photovoltaikanlage mit 60 Modulen installieren lassen.

Die Maßnahme wurde im Rahmen der Teilnahme am Projekt „Ökoprofit“ konzipiert und liefert nun auch einen Beitrag zur Umsetzung der Klimastrategie. Jährlich wird die Anlage ca. 20.000 kWh regenerativen Strom produzieren, der zu 95 Prozent selbst vom Freilichtmuseum verbraucht wird. Die Leistung entspricht einem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von fünf 4-Personen-Haushalten.

„Hier im Freilichtmuseum treffen Historie und Zukunft aufeinander“, sagt Landrat Dr. Andreas Coenen. „Wir bewahren die Vergangenheit und haben die Zukunft im Blick. Der Einsatz der Photovoltaikanlage soll als Blaupause für weitere ähnliche Projekte im Kreis dienen, an denen wir bereits arbeiten.“

Insbesondere an sonnenreichen Tagen im Sommer kann die Photovoltaikanlage nun direkt Strom an die energieintensive Klima- und Lüftungsanlage im Spielzeugmuseum liefern. Zudem fällt die Anlage aufgrund einer besonders flachen Unterkonstruktion optisch kaum auf.