Volkstrauertag: Bürgermeisterin Anemüller ehrt Tote und Opfer von Gewalt

Am Sonntag, 14. November 2021, nimmt Bürgermeisterin Sabine Anemüller an zwei Gedenkstunden zum bundesweiten Volkstrauertag teil. Zunächst gedenkt sie auf Einladung des Sozialverbandes VdK Ortsgruppe Süchteln um 11.00 Uhr der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Erinnerungsstätte ist der Waldfriedhof in Süchteln.

Für 12.00 Uhr lädt der Stadtverband Viersen im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu einer Gedenkstunde auf dem städtischen Friedhof Löh ein. Die Veranstaltung beginnt mit einem Trauermarsch von der Totenhalle zum Ehrenteil des Friedhofes. Sabine Anemüller hält auch hier eine Gedenkrede und spricht die Totenehrung der Opfer von Krieg und Gewalt.

1950 gründete sich der VdK Deutschland unter dem Namen „Verband der Körperbehinderten, Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands“. Seit 1994 nennt er sich „Sozialverband VdK“. Er vertritt die Interessen von Rentnerinnen und Rentnern, von Menschen mit Behinderungen, von Menschen ohne Arbeit, von pflegebedürftigen Menschen sowie von Kriegs-, Wehrdienst- und Unfallopfern.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge begann nach dem Ersten Weltkrieg 1919 als Bürgerinitiative zur Anlage und Pflege von Ruhestätten für Gefallene und andere Kriegsopfer. Die humanitäre Organisation hat sich bis heute der Völkerverständigung verschrieben und ist ein wichtiger Akteur der Erinnerungs- und Gedenkkultur. Bürgermeisterin Anemüller ist Vorsitzende des Stadtverbandes Viersen im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.